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Tourby Watches

Im Alter von 25 Jahren bekommt Erdal Yildiz die Taschenuhr seines Großvaters als Erbstück geschenkt. Als bekennender Nicht-Uhrenträger kann er wenig mit der alten Uhr anfangen. In dieser tickt das damals sehr moderne Taschenuhren Kaliber Unitas 6498, welches allerdings einen Service benötigt. Auf der Suche nach einen findigen Uhrmacher bekommt er erste Einblicke in das Uhrmacherhandwerk und kann sich sofort dafür begeistern. Von nun an wird er eine ganze besondere Bindung zur Uhrmacherei und speziell zu dem Unitas Werk entwickeln.

Während seines Studiums entwickelt sich für Ihn nebenbei die Welt der mechanischen Uhren zum größten Hobby. Wie besessen studiert er jedes Uhrenmagazin, besucht kleine Trödelmärkte und stöbert im Internet nach wissenswertem Informationen. Er reist in diverse Länder um dort alte unentdeckte Taschenuhrwerke zu kaufen und zu restaurieren.

Nach kurzer Zeit knöpft er Kontakte zu deutschen Zulieferer Firmen um selber Armbanduhren zu bauen. Das Hobby wird zum Beruf als er erkennt, dass das Internet eine geeignete Plattform bietet Uhren in aller Welt zu verkaufen ohne riesigen Marketingaufwand und ohne Konzessionäre. Die Marke TOURBY wird 2007 geboren.

Durch den Direktvertrieb kann Tourby attraktive Preise bieten und zudem die Uhren auf Kundenwunsch bauen. Der Kunde hat die Möglichkeit das Design seiner Uhr selber zu bestimmen. Er kann aus einem großen Spektrum an verschiedenen Teilen die Komponenten wählen um seine eigene Uhr zu definieren. Der Kunde stellt sich seine Uhr sozusagen im Baukastensystem zusammen und auf Wunsch hin wird diese erst gebaut. Sonderwünsche werden ebenfalls berücksichtigt. Somit entstehen ausschließlich Unikate.

Bei dem Design seiner Uhren vergisst Erdal Yildiz aber nie seinen Ursprung: die Taschenuhr seines Großvaters. So lehnt sich das Design seiner Armbanduhren immer an dem Design alter Taschenuhren an und in allen tickt ein alt bewährtes Taschenuhrwerk. Die Taschenuhr fürs Handgelenk wird zu seinem Markenzeichen. Mit Hilfe eines Meister Uhrmachers, eines Handgraveurs und eines Goldschmieds werden die Werke veredelt und zu wahren Kunstwerken umgestaltet. Das biedere Unitas Werk bekommt eine Renaissance.

Schnell spricht es sich rum und die Tourby Uhren aus Hagen in Westfalen werden zu einem Geheimtipp. Tourby verkauft von nun an Uhren in aller Welt und hat Vertriebs-Partner in der Schweiz, Polen, Rumänien, Tschechien, USA, China, Taiwan und Singapur. Seine größten Abnehmer sind allerdings die Amerikaner. Für diese treuen Kunden weckt Tourby alte amerikanischen Taschenuhrwerke wieder zum Leben, die Anfang des Jahrhunderts ihren treuen Dienst unter amerikanischen Eisenbahnern geleistet haben. Er baut aus den Erbstücken seiner Kunden Armbanduhren für den täglichen Gebrauch.

Als die Nachfrage nach günstigeren Uhren zunimmt, beschließt Tourby auch Uhren im unteren Preissegment zu bauen. Natürlich wieder mit dem alt bewährten Taschenuhrwerk. 2009 entsteht eine breite Fliegeruhren Modellpalette. 2010 bietet Tourby auch erstmals Uhren mit Automatik Werken an. 2011 beginnt der Bau der ersten Taucheruhr mit einem vorher nie dagewesenen und sehr aufwendigen Gehäusebodengravur.

 

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Quelle: Texte und Bilder mit freundlicher Genehmigung von Tourby Watches (Herr Erdal Yildiz)

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