Fears Brunswick 39 Perpetual Calendar: Britische Uhrmacherkunst mit ewigem Kalender
Fears Brunswick 39 Perpetual Calendar: Britische Uhrmacherkunst mit ewigem Kalender

Fears Brunswick 39 Perpetual Calendar: Britische Uhrmacherkunst mit ewigem Kalender

Mit der Brunswick 39 Perpetual Calendar stellt die britische Fears Watch Company erstmals eine Uhr mit einer hochkomplexen Komplikation vor. Der ewige Kalender verbindet die charakteristische, kissenförmige Brunswick-Gehäuseform mit einer aufwendig veredelten Schweizer Mechanik und einer Mondphasenanzeige. Gleichzeitig ist das Modell nicht als limitierte Edition konzipiert, sondern wird Teil der regulären Kollektion.
Exakt im 10. Jahr der Wiederbelebung der Marke durch Nicholas Bowman-Scargill, den Ur-Ur-Ur-Enkel des Gründers, feiert diese Uhr das 180-jährige Bestehen des Hauses auf eindrucksvolle Weise.

Ewiger Kalender im 39-Millimeter-Gehäuse

Die Brunswick 39 Perpetual Calendar vereint das klassische Brunswick-Gehäuse mit der ersten Hochkomplikation, die Fears seit seiner Gründung im Jahr 1846 entwickelt hat. Das 39 Millimeter große Gehäuse aus Edelstahl 316L ist mit einer neuen Architektur ausgestattet. Besonders auffällig sind die breiten, polierten Fasen an den Gehäuseflanken, die dem Modell eine markante Lichtwirkung verleihen.
Mit einer Bauhöhe von lediglich 9,4 Millimetern ist die Brunswick 39 Perpetual Calendar die bislang flachste Brunswick der Kollektion. Die konkav ausgeführten Profile von Lünette und Sichtboden unterstreichen zusätzlich die schlanke Konstruktion.

Konzeptskizze für Zifferblatt und Gehäuse einer Fears-Armbanduhr mit ewigem Kalender von Lee Yuen Rapati, um 2022

Der ewige Kalender zeigt neben Stunden und Minuten den Wochentag, das Datum, den Monat und das Jahr innerhalb des Schaltjahreszyklus an. Einmal korrekt eingestellt und regelmäßig aufgezogen beziehungsweise in Gang gehalten, ist bis zum Jahr 2100 keine Korrektur des Kalenders erforderlich.

Ergänzt wird der Kalender durch eine Mondphasenanzeige bei 6 Uhr. Die schwarze Lackfläche trägt zwei silberfarbene, von Hand mit Charbonage veredelte Monde, deren Oberfläche an die Struktur des Mondes erinnern soll. Auf eine kleine Sekunde wurde bewusst verzichtet, um die Anzeige übersichtlich zu halten und die schlanke Bauweise zu unterstützen.

Schweizer Automatikwerk mit Fears-Veredelung

Im Inneren arbeitet das exklusiv für Fears modifizierte Kaliber 55115. Grundlage ist ein handveredeltes Sellita SW300, kombiniert mit einem von Dubois Dépraz entwickelten ewigen Kalender. Mit einer Gangreserve von 47 Stunden und einer Frequenz von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde (4 Hz) arbeitet es mit höchster Präzision.

Das Basiswerk wird von Hand finissiert. Die Brücken und Platinen sind fein mattiert und mit von Hand ausgeführten Anglierungen an den Kanten der Brücken versehen. Eine dunkle Rhodiumbeschichtung verleiht den Oberflächen dabei ihre charakteristische dunkle Farbgebung.
Der exklusive 18-karätige Goldrotor mit dem charakteristischen „Bristol Flower“-Motiv verleiht der Uhr einen unverwechselbaren Wiedererkennungswert.
Durch den offenen Gehäuseboden lässt sich die aufwendig dekorierte Mechanik betrachten.

Ein Zifferblatt mit Persönlichkeit

Das Zifferblatt trägt die Bezeichnung „Silver Mink“ und besitzt eine fein mattierte Oberfläche mit einer Beschichtung aus warmem Reinsilber.
Trotz der Vielzahl an Informationen – Tag, Datum, Monat, Schaltjahrzyklus und Mondphase – bleibt das Zifferblatt klar strukturiert.

Die Kalenderanzeigen sind in großzügig dimensionierten Hilfszifferblättern angeordnet, deren kreisförmige Strukturen für zusätzliche optische Gliederung sorgen. Eine speziell für die Uhr entwickelte Schriftgestaltung greift die Rundung der Anzeigen auf. Die sogenannten „Bristol“-Ziffern und -Buchstaben wurden vom Senior Design Manager Lee Yuen-Rapati für Fears entwickelt.

Frühe Zifferblatt-Konzeptskizze für ein mögliches Zifferblatt einer Fears Armbanduhrmit ewigem Kalender von Lee Yuen Rapati um 2022.

Die Stundenindizes sind vierfach facettiert, diamantpoliert und von Hand appliziert.
Eine schwarze Goldbeschichtung verleiht ihnen ebenso wie den dreifach facettierten Stunden- und Minutenzeigern ihre dunkle Optik.

Alltagstaugliche Luxuskomplikation

Die Brunswick 39 Perpetual Calendar ist nicht als reines Schmuckstück für besondere Anlässe konzipiert. Mit einer Wasserdichtigkeit von 5 ATM (50 m) eignet sie sich für den täglichen Gebrauch – ob beim Händewaschen, Duschen oder bei Regenschauern.
Die intelligent integrierten Korrektur-Drücker ermöglichen eine einfache Einstellung der Kalenderfunktionen, die bis zum Jahr 2100 keine manuelle Anpassung erfordert.

Exklusives Zubehör

Jede Uhr wird mit einem handgefertigten Straußenlederband in Walnussbraun mit Fears Blue Alcantara®-Futter geliefert. Das neue „Edwin“-Präsentationsetui in Fears Blue mit dezentem Union-Jack-Marketerie unterstreicht den britischen Charakter der Uhr.
Ein SwissKubik-Uhrbeweger in markentypischem Blau sowie ein spezieller Korrekturstift runden das exklusive Paket ab.

Verfügbarkeit und Preis

Die Brunswick 39 Perpetual Calendar ist keine limitierte Auflage und wird ab Mitte September 2026 ausgeliefert. Erhältlich ist sie ab dem 28. August 2026 im Fears Boutique in Bristol, auf der offiziellen Website sowie bei autorisierten Fears-Händlern weltweit.

Der Verkaufspreis beträgt 26.950 britische Pfund inklusive Mehrwertsteuer, 26.484,50 Schweizer Franken inklusive Mehrwertsteuer beziehungsweise 28.500 US-Dollar ohne Steuern.

Für Sammler und Liebhaber exklusiver Zeitmesser bietet die Fears Custom Division auf Anfrage individuelle Sonderanfertigungen in Platin an.

Teil der neuen „Eminence Collection“

Die Brunswick 39 Perpetual Calendar bildet gemeinsam mit der bereits bestehenden Fears Garrick die neue „Eminence Collection“, mit der die Marke ihre aufwendigsten Uhren und handveredelten Werke zusammenfasst. Gleichzeitig bleibt die neue Perpetual Calendar Bestandteil der regulären Kollektion und ist somit keine limitierte Edition.

Mit der Brunswick 39 Perpetual Calendar erweitert Fears seine charakteristische Brunswick-Linie um eine anspruchsvolle Komplikation, ohne dabei die zurückhaltende Gestaltung der Kollektion aufzugeben. Das schlanke 39-Millimeter-Gehäuse, der ewige Kalender, die handveredelte Mechanik und die erstmals bei Fears eingesetzte Mondphase verbinden traditionelle Uhrmacherkunst mit einem bewusst reduzierten Erscheinungsbild. Dass die Uhr als reguläres Serienmodell und nicht als limitierte Edition angeboten wird, macht sie innerhalb des aktuellen Fears-Portfolios besonders interessant.

 

Über Fears

Fears wurde 1846 von Edwin Fear in Bristol gegründet, bestand bis 1976 und wurde 2016 von Nicholas Bowman‑Scargill (Ur‑Ur‑Urenkel) neu belebt. 2026 fallen der 180. Jahrestag der Gründung und das 10‑jährige Jubiläum der Wiederbelebung zusammen.

Die Brunswick‑Linie ist nach dem Brunswick Square in Bristol benannt, wo das Unternehmen von 1920 bis 1942 sein Exporthaus unterhielt.

 

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