L.LEROY VOX TEMPORIS: Die Stimme der Zeit
L.LEROY VOX TEMPORIS: Die Stimme der Zeit

L.LEROY VOX TEMPORIS: Die Stimme der Zeit

Anlässlich der Geneva Watch Days 2026 enthüllt die traditionsreiche Manufaktur L.LEROY ihre neueste Kreation: die VOX TEMPORIS. Die Uhr, deren Name aus dem Lateinischen stammt und „Die Stimme der Zeit“ bedeutet, ist ein außergewöhnliches Meisterwerk, das technische Präzision, minimalistisches Design und akustische Emotion auf einzigartige Weise vereint.

Ein Erbe von über 240 Jahren Exzellenz

Seit ihrer Gründung im Jahr 1785 blickt L.LEROY auf eine über 240-jährige Geschichte zurück. Die Manufaktur hat sich der Haute Horlogerie verschrieben und fertigt außergewöhnliche Zeitmesser, die ein Erbe höchster Handwerkskunst perpetuieren. In ihrer Geschichte schuf L.LEROY Meisterwerke für Kaiser, Monarchen, Künstler und Entdecker. Mit der VOX TEMPORIS setzt die Marke diese Tradition fort und präsentiert eine Uhr, die die Messung der Zeit in ein intimes, sensorisches Erlebnis verwandelt.

Design: Minimalismus trifft auf technische Komplexität

Die VOX TEMPORIS besticht durch einen radikal minimalistischen Ansatz. Auf dem Zifferblatt gibt es weder ein Logo noch sonstige Ablenkungen. Stattdessen dominiert ein einziges, Pfeil-förmiges Zeiger-Element, das feststehend die Stunde anzeigt.

Das Besondere liegt in der Funktionsweise: Der Stundenzeiger bleibt feststehend, während sich das Zifferblatt darunter dreht. Auf diese Weise zeigt die Position des rotierenden Zifferblatts die jeweilige Stunde an. Die Minuten sowie Viertelstunden werden hingegen nicht visuell dargestellt. Sie können über die integrierte Minutenrepetition akustisch abgerufen werden.

Das Zifferblatt besitzt ein radial ausgeführtes Guilloché-Flinqué-Muster, das von einem peripheren Drehpunkt ausgeht. Eine transparente Lackierung verstärkt die optische Tiefe und sorgt dafür, dass sich die Reflexionen je nach Lichteinfall verändern.

Die Uhr ist in drei exquisiten Varianten erhältlich, die sich durch ihre Materialien und Farbgebungen unterscheiden:

  • Titan (Ref. LL303/1): Silbernes Zifferblatt mit einem blauen Zeiger (ALD-beschichtet).
  • Rotgold (Ref. LL301/1): Anthrazitfarbenes Zifferblatt mit einem vergoldeten Zeiger.
  • Platin (Ref. LL302/1): Strahlend blaues Zifferblatt mit einem Zeiger in feinem Silber.

Das Gehäuse im Officer-Stil misst 43 mm im Durchmesser und 14,74 mm in der Höhe (inklusive Bodenabdeckung und Frontglas).
Der rückseitige Saphirglasboden gibt den Blick auf das aufwendig dekorierte Uhrwerk frei. Ein klappbarer Schutzdeckel auf der Rückseite erinnert zudem an historische Taschenuhren und kann auf Wunsch personalisiert werden.

Das Kaliber L601SQR: Minutenrepetition und fliegendes Tourbillon

Im Herzen der VOX TEMPORIS schlägt das handaufgezogene Manufakturkaliber L601SQR, das exklusiv in Genf für L.LEROY entwickelt und gefertigt wurde. Es vereint zwei der bedeutendsten Komplikationen der Uhrmacherei:

  • Die Minutenrepetition: Oft als „Königin der Komplikationen“ bezeichnet, verwandelt sie die Zeit in Klang. Zwei fein von Hand verzierte Hämmer schlagen auf zwei Gongfedern und geben die Stunden, Viertelstunden und Minuten akustisch wieder. Aktiviert wird das System über einen diskreten Schieber der zwischen 8:30 und 9:30 Uhr in das Gehäuseband integriert ist.
  • Das fliegende Tourbillon: Bestehend aus 76 Teilen, rotiert das Tourbillon einmal pro Minute, um die Auswirkungen der Schwerkraft auf das Regulierorgan auszugleichen. Bei einem fliegenden Tourbillon ist das Käfigwerk nur von unten gelagert, was ihm ein fast schwereloses Erscheinungsbild verleiht.

Das Uhrwerk besteht aus insgesamt 321 Bauteilen, verfügt über 29 Lagersteine und arbeitet mit einer Frequenz von 3 Hz (21.600 Halbschwingungen pro Stunde). Die Gangreserve beträgt mehr als 90 Stunden.

Interessanterweise bleibt das Tourbillon auf der Zifferblattseite bewusst verborgen, um die Reinheit der Ästhetik zu wahren. Die sichtbaren Teile des Werks – darunter die rhodinierten Brücken mit handgefertigten Facetten und die polierten Schraubenköpfe – zeugen von höchster traditioneller Handwerkskunst.

Historische Inspiration: Die Tastuhr von 1810

Die ungewöhnliche Zeitanzeige der VOX TEMPORIS nimmt Bezug auf eine historische Tastuhr von L.LEROY aus dem Jahr 1810, die für den Fürsten von Hessen gefertigt wurde. Bei dieser besonderen Uhr konnten Stunden und halbe Stunden diskret ertastet werden. Dafür waren Diamanten und Perlen rund um das Gehäuse angeordnet. Das historische Stück befindet sich heute im Patek Philippe Museum.

L.LEROY greift dieses Erbe auf und übersetzt es in die Moderne: Die Stunden werden visuell durch das rotierende Zifferblatt angezeigt, während die Minuten und Viertelstunden akustisch über die Minutenrepetition abgerufen werden können.

Limitierung und Verfügbarkeit

Die VOX TEMPORIS wird über alle drei Gehäusevarianten hinweg in einer Gesamtauflage von lediglich 15 Exemplaren gefertigt.
Jede Uhr wird mit einem Armband aus Alligatorleder (schwarz, dunkelblau oder braun) mit einer passenden Dornschließe geliefert, die das verschlungene Doppel-„L“ der Marke trägt.

 

 

L.LEROY – Französische Uhrmacherkunst seit 1785

L.LEROY wurde 1785 in Paris gegründet und zählt zu den ältesten Uhrenmarken Frankreichs. Das Haus belieferte Könige, Kaiser und die französische Marine. Zu den bedeutendsten historischen Zeitmessern zählt die 1900 präsentierte „Leroy 01“ mit 24 Komplikationen. Bis 1989 galt sie als die komplizierteste Uhr der Welt.

Seit 2004 gehört L.LEROY zur Festina Group. Nach einer längeren Pause erlebt die traditionsreiche Marke unter der Leitung von Hugo Lesizza nun ihre lang erwartete Renaissance.

 

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