Am Stand von Alexander Shorokhoff wurden mehrere Neuheiten präsentiert, die die gestalterische Handschrift der Marke deutlich widerspiegeln.
Das Modell „Frozy“ verfügt über ein vollständig neu entwickeltes Gehäuse mit stufenförmig aufgebauten Lünetten. Eine neuartige mechanische Bearbeitung der Oberfläche des zuvor polierten Edelstahls sorgt für eine strukturierte, lichtreflektierende Wirkung, die optisch den Anschein erweckt als sei die Stufen-Lünette mit glitzernden Diamantstaub belegt.

Das Zifferblatt aus schimmerndem Blauflussstein bildet den Kontrast zur Gehäusestruktur; weiße Stunden- und Minutenzeiger sowie ein Sekundenzeiger in Fuchsia setzen klare Akzente. Das Modell ist auf 60 Exemplare limitiert.
Mit „Carry“ wurde eine weitere Automatikuhr vorgestellt. Sie ist in einem 36 x 36 mm großen Kissengehäuse aus Edelstahl untergebracht und mit Saphirglas auf Vorder- und Rückseite ausgestattet.
Das Modell „Carry“ ist einer schwarzen Katze gewidmet, die über zwei Jahrzehnte ein treuer Begleiter im familiären Umfeld des Firmengründers war. Diese persönliche Geschichte spiegelt sich in der gestalterischen Ausführung wider, ohne dabei auf technische Substanz zu verzichten.
Das zweischichtige Zifferblatt kombiniert eine tiefschwarze, guillochierte Basis mit einer skelettierten oberen Ebene. Zwei kleine Diamanten sind dekorativ in das Design integriert. Getragen wird das Modell an einem schwarzen Band aus Rochenleder. Die Auflage ist limitiert.

Das Handaufzugsmodell „Karandash“ kommt in einem 43,5 mm großen Edelstahlgehäuse und ist bis 5 atm wasserdicht. Angetrieben wird es vom Kaliber 3105.AS, einem historischen Kaliber aus Sowjet-Zeiten mit rund 42 Stunden Gangreserve, das durch den Saphirglasboden betrachtet werden kann.
Charakteristisch ist das farblich akzentuierte Zifferblatt mit gelben Stunden- und Minutenzeigern, dezentraler Sekunde bei 9 Uhr sowie einer Datumsanzeige. Ein schwarzes Kalbslederband mit grüner Kontrastnaht ergänzt das Design. „Karandash“ ist auf 50 Stück limitiert.

Der außergewöhnliche Zeitmesser „Kandy Fantasy“ greift die kreative Handschrift der Marke auf, die seit jeher Kunst und Uhrmacherei miteinander verbindet.
Das geometrisch inspirierte Zifferblatt zeigt Muster, Perlmuttapplikationen, bunte Permutteinlagen und künstlerisch gesetzte Stundenzahlen, welche die kreative Freiheit des Designers widerspiegeln. Das rechteckige Edelstahlgehäuse wirkt modern und avantgardistisch zugleich, mit seitlichen Aussparungen und bunten Glaseinsätzen am Boden.
Das handgravierte Schweizer Automatikwerk mit 42 Stunden Gangreserve, blauen Schrauben und 25 Steinen sorgt für Präzision. Die Kandy Fantasy ist – typisch für viele Modelle von Alexander Shorokhoff – streng limitiert.
Auch einige Modelle von Poljot International wurden uns präsentiert. Besonderes Highlight: die neue „Orbita“, gewidmet der Internationalen Raumstation (ISS). Das Design hat einen klaren Bezug zum Weltraum – eine zweite Zeitzone bei 3 Uhr zeigt die ISS und die Erde, der Sekundenzeiger ist als Mini-Raumstation gestaltet, Sternen-Indexe, Tag-/Nacht-Anzeige bei 9 Uhr sowie blau leuchtende Zeiger.

Das 43-mm-Edelstahlgehäuse mit Saphirglas beherbergt das skelettierte Handaufzugskaliber 9931-PI mit 36 h Gangreserve, sichtbar durch Glasboden. Graues Wildlederband mit Metalllogo. Limitiert auf 400 Stück – starkes Preis-Leistungs-Verhältnis und ein echter Hingucker für Weltraum-Fans.

Eine weitere Überraschung war die „Dobronrav“ (slawisch für „Mensch mit guter Seele“) mit emotionaler Namensgeschichte und technischer Finesse. Herzstück ist das flache Automatikkaliber mit Mikrorotor, das ein besonders schlankes Gehäuse (42 mm × 9,5 mm) ermöglicht und das Uhrwerk ästhetisch freilegt.

Dazu 3D-Arabik-Ziffern, gebläute Zeiger, roter, dezentraler Sekundenzeiger und ein bequemes Kalbslederband. Limitiert auf nur 100 Stück – ein elegantes, seltenes Juwel mit hohem Tragekomfort und technischer Raffinesse.
Eine echte Legende: das Jubiläumsmodell „Gorbatchov“, mit dem Poljot International Michail Gorbatschow nun bereits zum dritten Mal ehrt (neueste Version 2025). Inspiriert von Perestroika & Glasnost, zeigt es rotgoldene Indexe statt Zahlen, zwei symbolische Fahnen (UdSSR → Russische Föderation) sowie die Worte „Perestroika“ und „Glasnost“. Das überarbeitete Gehäuse ist schlanker (42 mm × 12,77 mm) mit gebogenem Zifferblattrand; neue Farben Grün (Hoffnung) und Blau (Ruhe).

Im Inneren tickt das zuverlässige Seiko NH36 Automatikwerk (41 h Gangreserve, Datum + Wochentag). Pro Farbe nur 100 Stück – eine berührende Hommage an Michail Gorbatschow und ein Stück Zeitgeschichte am Handgelenk.
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