Die Geneva Watch Week 2026: Teil 3 – Chronopolis
Die Geneva Watch Week 2026: Teil 3 – Chronopolis

Die Geneva Watch Week 2026: Teil 3 – Chronopolis

Im Stadtgebiet von Genf hat nicht nur die Watches & Wonders ihre Gäste zu diversen weiteren Veranstaltungen mit dem Titel „In the City“ eingeladen, um eine breitere Öffentlichkeit abseits des Messegeländes Palexpo zu erreichen.

Les Halles de l’Île

Diesem Gedanken folgend, hat auch ein unabhängiger Veranstalter ein ganz neues urbanes Independent-Watch-Festival – CHRONOPOLIS – im Herzen der Stadt (in den Les Halles de l’Île) aufgesetzt.

Organisiert von der Genfer Kreativagentur APRESDEMAIN, und unterstützt durch Chrono24, wurde das Format von ca. 20 Microbrand-/Independent-Uhrenmarken als lockeres Gegenmodell zur großen Messe genutzt.
Freier, ungezwungener Zugang für Jedermann, ohne Anmeldung und Ticket, um der schnell wachsenden Pop-Up Szene Rechnung zu tragen.

Dort anzutreffen waren z.B. der progressive französische Uhrenhersteller YEMA sowie Formex. War Formex im vergangenen Jahr noch auf der Time to Watches, so hat die Firmenleitung beschlossen, in diesem Jahr, auf der CHRONOPOLIS Präsenz zu zeigen.

Besucherandrang auf der CHRONOPOLIS

YEMA stellte interessanterweise sowohl auf der Time to Watches, wie auch der CHRONOPOLIS aus, um Erkenntnisse zu gewinnen, welches Format für die Zukunft möglicherweise das zielführendere ist. Wir dürfen gespannt sein, wo YEMA im nächsten Jahr anzutreffen sein wird.

YEMA ist eine unabhängige französische Uhrenmanufaktur mit Sitz in Morteau. Die Marke wurde 1948 von Henry-Louis Belmont gegründet, einem traditionellen Uhrmacher. Seit 2009 gehört YEMA zur familiengeführten Gruppe Ambre France und wird heute von Pascal Bôle (2. Generation) und Christopher Bôle (3. Generation) geführt.

Mit der Granvelle CMM.29 präsentiert YEMA eine elegante Dresswatch im 39-mm-Kissengehäuse (Höhe: nur 8,60 mm), das von den Bögen des historischen Granvelle-Palastes in Besançon inspiriert wurde.

YEMA, Granvelle CMM.29

Das Guilloché-Zifferblatt mit kleiner Sekunde bei 9 Uhr und eingraviertem Stundenring strahlt zeitlose Eleganz aus.

YEMA, Granvelle CMM.29

Angetrieben wird die Uhr vom hauseigenen Manufakturkaliber CMM.29 – ein Automatikwerk mit einem aus dem Schwermetall Wolfram gefertigten Mikrorotor, einer Frequenz von 4 Hz und einer Gangreserve von 70 Stunden. Und der Preis? Scharf kalkulierte EUR 1.990 sind für das Gebotene eine klare Ansage!

Mit der Navygraf Pearl CMM.20 präsentiert YEMA eine der ungewöhnlichsten Taucheruhren. Das 39-mm-Edelstahlgehäuse (9,75 mm flach) kombiniert Zifferblatt und Lünette aus echtem Perlmutt – jedes Exemplar ein Unikat durch die natürliche Maserung.

YEMA, Navygraf Pearl CMM.20

Angetrieben wird die Uhr vom hauseigenen Mikrorotor-Kaliber CMM.20 mit 70 Stunden Gangreserve, einer Genauigkeit von -3/+7 Sekunden pro Tag und einer Frequenz von 28.800 A/h. Mit einer Wasserdichtigkeit von 200 Metern bleibt sie ihrem Erbe als professionelle Taucheruhr treu.

YEMA, Navygraf Pearl CMM.20

Erhältlich als Limitierte Edition von 200 Stück (Stahlband + FKM-Kautschukband, 2.299 €) sowie als Standardversion ( 2.249€).

 

Die vorgestellte Superman Titanium Tourbillon CMM.31 von YEMA markiert den Auftakt der neuen Millésime-Edition, einer jährlich erscheinenden, streng limitierten Kollektion zur Demonstration des technischen und handwerklichen Know-hows der Manufaktur.
Ziel war die Verbindung eines Tourbillons mit den Anforderungen einer professionellen Taucheruhr – ein in der Uhrmacherei anspruchsvoller und ungewöhnlicher Ansatz zugleich.

YEMA, Superman Titanium Tourbillon CMM.31

Das 43 Millimeter große Gehäuse aus Titan Grade 5 kombiniert hohe Festigkeit mit geringem Gewicht und bleibt mit 11,7 Millimetern Bauhöhe vergleichsweise flach.
Technisch bietet das Modell 200 Meter Wasserdichtigkeit, hohe Stoß- und Magnetresistenz sowie ein bei 6 Uhr integriertes 60-Sekunden-Tourbillon mit funktionalem Sekundenzeiger.

YEMA, Superman Titanium Tourbillon CMM.31

Angetrieben wird die Uhr vom Handaufzugskaliber CMM.31 mit 105 Stunden Gangreserve und optimierter Hemmung.

YEMA, Handaufzugskaliber CMM.31

Die auf 50 Exemplare limitierte Edition ist zu einem Preis von 12.000 Euro erhältlich.

Ergänzend ist in der aktuellen Online-Ausgabe von WatchPro ein ausführliches Interview mit den Initatoren von Chronopolis nachzulesen.

Ein Genuss der besonderen Art ist die durch die vom AHCI (Académie Horlogère des Créateurs Indépendants) organisierte und jährlich stattfindende Ausstellung „Masters of Horology“ im L’ice Bergues.

Hier mehr dazu:

Die Geneva Watch Week 2026: Teil 4 – AHCI  „Masters of Horology“

 

 

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3 Kommentare

  1. Pingback: Die Geneva Watch Week vom 14. – 19. April 2026 - Teil 1 - Deutsches Uhrenportal

  2. Pingback: Die Geneva Watch Week 2026: Teil 2 - Time To Watches - Deutsches Uhrenportal

  3. Pingback: Geneva Watch Week 2026: Teil 4 - Ausstellung des AHCI - Deutsches Uhrenportal

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