Mit der Maestro GC39 Mitoraj schreibt die Maison Gerald Charles ein neues Kapitel ihrer Geschichte. Erstmals engagiert sich das unabhängige Genfer Uhrenunternehmen für zeitgenössische Kunst und kreiert ein einzigartiges Unikat zugunsten des Swiss Institute in New York. Die Uhr wurde exklusiv für TimeForArt geschaffen – die weltweit erste Benefizuhrenauktion, die sich ausschließlich der zeitgenössischen Kunst widmet. Der Erlös fließt in die Ausstellungen, Künstlerresidenzen und Bildungsprogramme des Instituts.
Die Zusammenarbeit: Ein Vermächtnis kehrt heim
Für dieses Projekt ging Gerald Charles eine außergewöhnliche Partnerschaft mit dem Atelier Mitoraj und der Galleria d’Arte Contini ein. Gemeinsam entstand ein Zeitmesser, der das Schaffen von Igor Mitoraj würdigt – einem der charakteristischsten Bildhauer seiner Generation. Die Zusammenarbeit ist keine isolierte Geste, sondern eine natürliche Fortführung des kreativen Vermächtnisses der Maison. Sie knüpft an die skulpturale Formensprache und architektonische Kühnheit an, die Mr. Gérald Charles Genta der Marke von Anfang an mitgab.
Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt: Im Juni 2026 öffnete das Museo Mitoraj in Pietrasanta seine Türen – jener toskanischen Stadt, in der Mitoraj über Jahrzehnte lebte und arbeitete. Die Präsentation der Maestro GC39 Mitoraj fällt damit auf einen besonders symbolträchtigen Moment.
Design: Wenn Skulptur zum Zifferblatt wird
Die größte Herausforderung bestand darin, ein monumentales Kunstwerk auf ein Bauteil von nur wenigen Zentimetern zu übertragen, ohne die Skulptur auf eine zweidimensionale Darstellung zu reduzieren. Das Gesicht von Luci di Nara wurde daher als eigenständige dreidimensionale Miniatuskulptur aus Messing gefertigt und mit einer warmen 4N-PVD-Beschichtung veredelt. Es ruht auf einem präzise maschinell gefertigten Guilloché-Zifferblatt.
Polierte 4N-Kabochon-Indizes und die charakteristische Minuterie im Eisenbahn-Stil des Maestro vollenden die Komposition. Sie greifen die typischen Gestaltungselemente der Maestro auf und bilden zugleich den Rahmen für eine vollkommen neu gedachte, skulpturale Zifferblattarchitektur. Die Ruhe des klassischen Gesichts trifft auf seine eigene Unvollständigkeit – und gerade das Fehlende erhält dieselbe Bedeutung wie das, was geblieben ist.
Technische Meisterleistung: Die Grand Maestro Jumping Hour
Hinter der scheinbaren Einfachheit der Jumping Hour verbirgt sich eine bemerkenswerte mechanische Komplexität. Das Automatikwerk Swiss Manufacture Kaliber GCA3900 ist eine Eigenentwicklung von Gerald Charles und bietet eine Sprungstundenanzeige gegen den Uhrzeigersinn mit zentralem Minutenzeiger.
Die Brücken sind fein verziert mit Genfer Streifen und Perlierungen, die Modulräder rhodiniert. Mit einer Höhe von 6,15 mm, 265 Komponenten, 38 Rubinen und einer Gangreserve von 50 Stunden erfüllt das Werk höchste Ansprüche.
Das Gehäuse aus Titan Grade 5 mit polierter Oberfläche und einer Lünette aus 4N-PVD-beschichtetem Titan misst 42 x 42 mm. Die verschraubte Krone mit Clous-de-Paris-Verzierung und das geprägte Logo unterstreichen die Liebe zum Detail. Die Uhr ist bis 10 ATM (100 m) wasserdicht und bietet eine Gesamtdicke von 11 mm.
Ein Unikat mit bleibendem Wert
Die GC39 Mitoraj wurde als echtes Pièce Unique genau einmal gefertigt. Ziel war es nicht, ein Kunstwerk lediglich auf einer Uhr abzubilden, sondern eine Verbindung zu schaffen, in der Kunst und Uhrmacherei zu einem harmonischen Ganzen verschmelzen. Der geschlossene Gehäuseboden aus Titan Grade 5 trägt die Gravur Luci di Nara after Igor Mitoraj, Mitorajs Signatur sowie die TimeForArt-Kennzeichnung und eine Würdigung des Atelier Mitoraj und der Galleria d’Arte Contini.
Wie Igor Mitoraj einst sagte: „Wahre Emotionen werden nur einmal empfunden, und jede ist immer anders als die andere.“ Dieser Gedanke verleiht der GC39 Mitoraj ihre tiefste Bedeutung: einmal geschaffen und nie wieder.
Ein Statement für Kunst und Handwerk
Die Maestro GC39 Mitoraj ist mehr als eine Uhr – sie ist ein Statement. Sie verbindet die präzise Mechanik der Schweizer Uhrmacherei mit der emotionalen Tiefe der Bildhauerei Igor Mitorajs. Als Unikat für einen guten Zweck geschaffen, trägt sie die Handschrift von Gérald Charles Genta in eine neue Ära und zeigt, dass Luxus und Philanthropie Hand in Hand gehen können.
Häufige Fragen
- Was ist die Maestro GC39 Mitoraj?
Eine Grand Maestro Jumping Hour von Gerald Charles, als Pièce Unique für TimeForArt gefertigt, mit Miniaturskulptur nach Igor Mitorajs „Luci di Nara“. - Welches Uhrwerk ist verbaut?
Das Automatik-Kaliber GCA3900 mit 265 Komponenten, 38 Steinen, 4 Hz und rund 50 Stunden Gangreserve. - Wie viele Exemplare gibt es?
Genau eines. - Wann und wo wird sie versteigert?
Die TimeForArt-Auktion findet am 5. Dezember 2026 bei Phillips New York statt. Ein Schätzpreis wird nicht genannt. - Wer profitiert vom Erlös?
Das Swiss Institute in New York. Laut TimeForArt fließen 100 % der Erlöse in dessen Programme.
Über TimeForArt und das Swiss Institute
TimeForArt ist die weltweit erste und einzige Benefizuhrenauktion, die sich ausschließlich der Unterstützung zeitgenössischer Kunst widmet. Sie wurde vom gemeinnützigen New Yorker Swiss Institute in Zusammenarbeit mit Phillips ins Leben gerufen. Seit ihrer Premiere im Jahr 2022 brachte die Initiative führende Uhrenmarken aus aller Welt zusammen. Bei den ersten beiden Ausgaben kamen insgesamt 2,4 Millionen US-Dollar für das Swiss Institute zusammen. Die dritte und bislang größte Ausgabe vereint 26 teilnehmende Uhrenmarken und findet am 5. Dezember 2026 erneut bei Phillips New York statt.
Das Swiss Institute ist ein vollständig unabhängiger, nicht staatlich gebundener, gemeinnütziger Kunstraum in New York, der sich der Förderung zukunftsweisender und experimenteller Kunst widmet. Seit seiner Gründung 1986 ist das SI für innovative Ausstellungen und sein Engagement für Künstler bekannt. Der Eintritt ist für alle Besucher frei.
Über Gerald Charles
Gerald Charles ist ein unabhängiges, familiengeführtes Uhrenunternehmen mit Sitz in Genf. Es wurde im Jahr 2000 von Gérald Charles Genta gegründet und 2003 an die Familie Ziviani verkauft. Genta blieb dem Unternehmen bis 2011 als Chefdesigner verbunden. Seit 2019 ist Federico Ziviani CEO. Die Manufaktur fertigt rund 1.500 Uhren pro Jahr, unter dem Leitmotiv „Artistic Creativity, Technical Mastery“ und nach den Standards der Qualité Fleurier. Seit Frühjahr 2024 betreibt sie ein Atelier in Genf, das auch das Museum und die Core Collection beherbergt.
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